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MODE KUNST ARCHITEKTUR

Dieser Blog ist dem Material gewidmet, der Konstruktion, der Technik, der Opulenz und der Schönheit, dem Spektakulären, Aufregenden, Anekdotischen, den kleinen Details und dem großen Gesamteindruck, der Bewegung, der Farbe, dem Vergangenen und der Zukunft.

Donnerstag, 5. November 2009

Mulholland Walk: Expediton zu John Lautners Chemosphäre


Nachdem wir im Rahmen von unserem Calarts-Programm den großartigen Film "Los Angeles plays itself" gesehen hatten, in dem Thom Anderson anhand von unzähligen Filmauschnitten zeigt, wie die Entwicklung der Stadt über Jahrzehnte hinweg im Film dargestellt wird, war ich so begeistert, daß versuchen wollte, einige der phantastischsten Gebäude dieser Gegend zu finden. Und zwar wollte ich herausbekommen, ob man diese durch Filme bekannte Häuser in einer Stadt, die so sehr auf das Automobil ausgelegt war, auch mit dem Bus und zu Fuß erreichen konnte, oder ob sie eben doch unerreichbare Traumbilder bleiben sollten. Die ganze Fahrt entpuppte sich als ziemliches Abenteuer, es hatte seit einem ganzen Jahr in Südkalifornien nicht mehr geregnet, dafür regnete es umso mehr, als ich mich in Santa Clarita mit dem Bus aufmachte um über North Hollywood zum Laurel Canyon Boulevard zu fahren. Schließlich marschierte ich mit Regenmantel und Rucksack tapfer den Mulholland Drive hoch und dokumentierte die ganze Suche per Mini-DV-Kamera. Nach langer, langer Suche wurde ich kurz vor der Dämmerung fündig, aus den Nebelschwaden ragte John Lautners Chemosphäre hervor und ich muß sagen, daß mein Film bei schönem Wetter niemals so atmosphärisch geworden wäre.








1 Kommentar :

Rene Schaller hat gesagt…

ja, krasses haus. gehören tut's übrigens benedikt taschen, seine vorliebe für alles was mit case study houses zu tun hat macht sich da bemerkbar.