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MODE KUNST ARCHITEKTUR

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Samstag, 16. August 2014

Hashtags und Shoesies: Das Styleranking Fashion Blogger Café bei der GDS in Düsseldorf


Das Online-Modemagazin Styleranking (Link) trägt seit Jahren intensiv zur Demokratiserung der Mode bei, indem es weit über die Berichterstattung hinausgeht und Modebegeisterten diverse Möglichkeiten der Parti- zipation bietet. Die regelmäßig in verschiedenen Städten stattfindenden Fashion Blogger Cafés stellen dabei ein wichtiges Element des Gesamtsystems dar und locken eine zunehmende Anzahl mehrheitlich weiblicher, junger Blogger an. Legendär sind dabei schon die Goodiebags, die Taschen voller Aufmerksamkeiten verschiedener Firmen, über die im Nachhinein umfassend auf den verschiedenen Blogs berichtete wird - eine Gewinn- situation für alle Seiten. Einen ganz besonderen Coup landete das Team hinter Styleranking nun, indem es das vergangene Fashion Blogger Café am 1. August auf der Düsseldorfer Schuhmesse stattfinden ließ, der GDS. Die Firma Clarks stieg dabei großzügig mit ein und spendierte vielen der Blogbetreiberinnen ein paar Schuhe. Die einzige Bedingung lag dabei in einem mit einem #hashtag versehenen „Shoesie“, das ins Internet hochgeladen werden musste. Auf diese Weise bin ich in den Besitz eines Paar ausgesprochen schöner Clarks-Schuhe gelangt, das an meinen Füßen vermutlich noch so einige ungewöhnliche Expeditionen erleben wird. 

Wenn es Selfies und Shoesies gibt - gibt es dann eigentlich auch Space-Age-Fies? Und Sci-Fi-Fies? 
Messegebäude von Heinz Wilke, 1971


In einem abgegrenzten Parcours inmitten einer Messehalle hatte das Bloggerpublikum die Möglichkeit, an verschiedenen Aktionen und Workshops teilzunehmen. Eine Vertreterin der Firma Peter Kaiser aus Deutschlands traditioneller Schuhmetropole Pirmasens beispielsweise erklärte den jungen Damen, wie Schuhe entworfen werden. Zeichnerisch sollten die Damen einen Entwurf bewältigen und dabei eine vorgegebene Schuhform farbig ausfüllen. Vermutlich war man am Peter-Kaiser-Stand heilfroh, als ich mit meinen umfassenden Ausführungen zum Thema Absatzgestaltung und Architektur unverrichteter Dinge wieder abgezogen war, denn man konnte mir weder einen Klumpen Ton zur Verfügung stellen, noch einen Sack Gips, um damit eine Form herzustellen, noch Gießharz, um den angestrebten Absatz schließlich Realität werden zu lassen. Nach umfassenden Schuhbetrachtungen galt es anschließend den zweiten Aspekt der Schuh-Messe zu untersuchen - das Messegelände, das im Jahr 1971 nach Entwürfen des Architekten Heinz Wilke im Düsseldorfer Stadtteil Stockum eröffnet worden war (Link). 

Hashgetagged und hochgeladen: das Clarks-Shoefie-Selfie

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