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MODE KUNST ARCHITEKTUR

Dieser Blog ist dem Material gewidmet, der Konstruktion, der Technik, der Opulenz und der Schönheit, dem Spektakulären, Aufregenden, Anekdotischen, den kleinen Details und dem großen Gesamteindruck, der Bewegung, der Farbe, dem Vergangenen und der Zukunft.

Samstag, 5. Oktober 2013

VOGUE Fashion's Night Out: Wolfgang Joop präsentiert "Das Objekt der Begierde" bei Eickhoff

Joop in Wunderkind, Scissorella in Scissorella

Mit seinem Buch “Das Objekt der Begierde” kehrt Wolfgang Joop zum Ausgangspunkt seines Schaffens zurück: zu der Zeichnung. Nachdem er in seinem Roman „Im Wolfspelz“ aus dem Jahr 2003 noch ganz konkret sein Leben als Modedesigner in New York beschreibt, betritt er nun den Bereich der Fabel. Um Mode, bzw. die Begierde nach ihr, geht es jedoch auch in der mit 16 Zeichnungen illustrierten Liebesgeschichte zweier Affen.

Bei Eickhoff, dem legen- dären Modeschäft auf der Königsallee, sollte Joop “Das Objekt der Begierde” im Rahmen der Vogue Fashion’s Night Out in Düsseldorf präsentieren. Zusammen mit diversen ebenfalls sehr vorfreudigen Damen und Herren wartete ich dort auf die Ankunft des Mode- schöpfers und immer wenn wieder ein Gast die Treppe emporstieg ging ein Raunen durch den Verkaufsraum im ersten Obergeschoss. Ein Fernsehteam richtete die Kamera aus, ein älterer Herr posierte schon einmal probeweise auf Joops Stuhl und langsam füllte sich der Raum. Aus einem Lautsprecher ertönte immer wieder die Durchsage „Herr Asbrand-Eickhoff bitte zur Kasse“ und mittlerweile hatte sich auch Christiane Arp, die Chefredakteurin der Vogue eingefunden, sowie Ute Ohoven. Dann plötzlich wurde das Raunen lauter und Wolfgang Joop wurde strahlend von der gesamten Familie Eickhoff begrüßt. Nach einigen einleitenden Worten, in denen er sein inniges Verhältnis zur Kunst, zu Familie Eickhoff und zur Stadt Düsseldorf erläuterte, begann er schließlich, sein Buch, das für das begeisterte Publikum definitiv ein Objekt der Begierde darstellte, und auch seine Kunstdrucke zu signieren. 


Albert Eickhoff mit Joop
Ich will das Wort „Glamour“ nicht überstrapazieren, jedoch war es einfach der Glamour, der den Abend bestimmte, der Glamour im besten Sinne des Wortes, der entsteht, wenn etwas Authentisches im Spiel ist. Wolfgang Joops jahrelange Auseinander- setzung mit der Kunst, der Mode, der Literatur und der Architektur in Verbindung mit der langen Tradition des Hauses Eickhoff lösten genau dieses aus: echten Glamour und echte Euphorie.


Wolfgang Joop begrüßt eine Dame in einem Kleid von Azzedine Alaia (Link)

Warten auf Wolfgang Joop