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MODE KUNST ARCHITEKTUR

Dieser Blog ist dem Material gewidmet, der Konstruktion, der Technik, der Opulenz und der Schönheit, dem Spektakulären, Aufregenden, Anekdotischen, den kleinen Details und dem großen Gesamteindruck, der Bewegung, der Farbe, dem Vergangenen und der Zukunft.

Dienstag, 25. Juni 2013

Düsseldorf: Im Londoner Taxi zu Hermès






Dass man Mode mittler- weile gerne in außergewöhnlicher Architektur präsentiert und vom Konzept der neutralen Messehalle hin zu der speziellen Atmosphäre außergewöhnlicher Bauten geht, beobachte ich nun bereits seit einiger Zeit. Beispiele dafür finden sich in der Show and Order, einer Modemesse, die in einem Berliner Heizkraft- werk stattfindet (Link), in der Premium in den Hallen der Station Berlin, einem Postbahnhof aus dem 19. Jahrhundert, und nicht zuletzt auch im Festival des Métiers des Hauses Hermès, das vor einigen Tagen in den Böhlerwerken im Norden Düsseldorfs zu Ende gegangen ist (Link). Bei Hermès jedoch ging man über die Inszenierung in einer sorgfältig restaurierten Fabrikanlage mit angeschlossenem Spitzbunker hinaus und organisierte zusätzlich einen sehr eleganten Shuttleservice, bei dem das interessierte Publikum im Londoner Taxi direkt von der Hermès-Niederlassung auf der Königsallee nach Lörick in die Böhler Werke chauffiert wurde.


Begeistert von der spektakulären Anreise fragte ich einen der beiden Fahrer nach Details und er erklärte mir, dass das Modell eigens als Londoner Taxi entworfen wurde, und zwar als sogennanter "Fairway Driver". Er legte dabei großen Wert darauf, daß es sich bei seinem Taxi nicht um einen Austin handelte. So ganz falsch lag ich jedoch mit meiner Frage nicht, wurde doch das Vorgängermodelll ursprünglich von Austin gebaut und dann schließlich von der Firma London Taxi International Limited übernommen.

Durch mein geschicktes Fragen waren die beiden charmanten Fahrer jedenfalls so abgelenkt, dass mir beinahe am Ende die Flucht im Londoner Taxi gelungen wäre, der Schüssel hat zumindest gesteckt!


Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Fotograf Wilfried Meyer für die phantastischen Detailaufnahmen des Festivals, die er mir eigens angefertigt hat, sowie bei Axel für die Taxifotos.

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