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MODE KUNST ARCHITEKTUR

Dieser Blog ist dem Material gewidmet, der Konstruktion, der Technik, der Opulenz und der Schönheit, dem Spektakulären, Aufregenden, Anekdotischen, den kleinen Details und dem großen Gesamteindruck, der Bewegung, der Farbe, dem Vergangenen und der Zukunft.

Montag, 31. Oktober 2011

ART.FAIR 2011

Meine Eindrücke von der ART.FAIR, die am Freitag in Köln eröffnet wurde, in einem kurzen Satz zusammenzufassen, ist definitiv unmöglich. Am treffendsten erscheint mir der Untertitel des Messenamens ART.FAIR: „Messe für moderne und aktuelle Kunst“. Darunter fächert sich das unendlich breite Spektrum zeitgenössischer Kunst auf, das keinerlei Begrenzung des Materials, Inhalts oder Ausdrucks kennt und vom ganz Banalen bis zum höchst Durchgeistigtem reicht.Sinnbildlich für die Unendlichkeit der Möglichkeiten steht das opulente Programm, das sich dem Besucher in den drei Messehallen des kölner Staatenhauses bietet, dem architektonisch interessanten Austragungsort der ART.FAIR. Bei der gebotenen Fülle verschiedenster Kunstrichtungen verliert man zwischen farbenfrohen Eventinstallationen, reiner Dekofolklore und strenger Ernsthaftigkeit schnell den Überblick, und war ich sehr froh über die Möglichkeit, mir am Freitag nach dem Medienfrühstück noch vor der offiziellen Eröffnung die unzähligen Exponate anschauen zu dürfen. Zudem brachte das Sonnenlicht des spätsommerlichen Vormittags Kunst und Architektur erst recht zur Geltung. 
 
Bei meinem ersten Gang über die Messe stach mir direkt eine Figur ins Auge, von der ich sofort wusste, von wem sie stammte, und zwar Agata Agatowskas monumentale blau-metallisch schillernde Skulptur auf der Fläche der Galerie von Fraunberg. Agata Agatowska studiert an der Kunstakademie Düsseldorf und plant ihren Abschluß für den nächsten Rundgang im Februar 2012.

Bereits im letzten Jahr war mir aufgefallen, wie sehr auch der Bereich der Mode auf der Kunstmesse vertreten war und dieser Eindruck verstärkte sich nun um so mehr. Nicht nur die Modenschau von Angélique Lang trug dazu bei, besonders beeindruckt hat mich die Tatsache, daß die beiden Gründer des kölner Mode- und Filmunternehmens Senso Unico den Schritt auf die Messe getan und einen eigenen Stand mit ihrer Wondrous-Kollektion aufgemacht haben. Wie auch in den verschiedenen Niederlassungen von Senso Unico hängen dort die Einzelstücke an kernigen Fleischerhaken, wild und phantasievoll zusammengestzt aus Elementen alter Uniformen und Anzügen. (http://www.sensounico-fashion.com/wordpress/)
Hier ein paar erste Impressionen:

Agata Agatowska, vertreten durch die Galerie von Fraunberg (siehe auch hier: Rundgang Kunstakademie Düsseldorf 2009)
Levedi von Senso Unico

Mika von Senso Unico, mit Nadel und Faden am Werk

Ein aufregendes Gebäude, das direkt an der Deutzer Brücke liegt, habe ich auch noch gefunden, und zwar steht der Traum aus Aluminium und Schiefer komplett leer und beinhaltet einen riesigen Tanz-und Veranstaltungssaal mit Blick auf Rhein und Dom.

Und schließlich der obligartorische Bloggerinnen-Outfit-Post: Taschenufo und Holzschnitt-bedrucktes Kleid: Scissorella; Jutebeutel: einfach nur cool.