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MODE KUNST ARCHITEKTUR

Dieser Blog ist dem Material gewidmet, der Konstruktion, der Technik, der Opulenz und der Schönheit, dem Spektakulären, Aufregenden, Anekdotischen, den kleinen Details und dem großen Gesamteindruck, der Bewegung, der Farbe, dem Vergangenen und der Zukunft.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Wunderkammer - "Je ne dis pas où" in München


Unter dem Motto "Die Ratten stürmen das sinkende Schiff" findet morgen, am 14. Mai ab 18 Uhr, die Vernissage der Ausstellung "Wunderkammer" in der Färberei in München statt.
Ich zitiere aus der Ankündigung:
"Wie in den Wunderkammern der Renaissance bringen 60 Künstlerinnen die Besucher ihrer Schau zum Staunen über Kurioses und Alltägliches der Jetzt-Zeit. Zeichnung, Skulptur, Ready-Made, Installation, Foto und Video werden durch Gegenstände aus Natur, Technik und Alltag in einen neuen Kontext gerückt. Die teilnehmenden Künstlerinnen stellen sich die Frage nach ihrer Identität innerhalb unserer Gesellschaft. (...) Wir wollen die Möglichkeiten der Ausstellungsform Wunderkammer nutzen, um zu einem Diskurs über Sinn und Möglichkeit der Kunst und des Lebens im Jahr 2009 anzuregen."

In diesem Zusammenhang wird auch mein Video "Je ne dis pas où" gezeigt und ich freue mich schon riesig!


Dienstag, 12. Mai 2009

The Butterfly Effect - Ausstellung in der CMG

Nach einem heftigen Regenguß fuhr ich am Freitagabend, dem 9. Mai zu der wunderschönen Ausstellung "The Butterfly Effect" in der Christian Marx Galerie in der Karlsstadt. Und genauso wie die maigrünen Bäume im Abendlicht glänzten, so funkelten mir in der Galerie unzählige kostbare Schmetterlinge entgegen, aus Perlen, Papier, in Öl gemalt, oder auch die Auswirkung des Flügelschlags in den einstürzenden Hochhäusern von Vittorio Zambardi.



Akiko Ozasa beeindruckte mit einem Schaukasten voller Schmetterlinge, die auf den zweiten Blick wildeste Phantasien auf den Flügeln trugen.


Begeistertes Publikum vor dem Gemälde Zambardis...



... und natürlich jede Menge Glamour und Jetset

(Photos: Hannes Meyer)

Montag, 11. Mai 2009

Bäderpapst Friedrich Florian Grünberger in Düsseldorf Lörick

Zusammen mit Yasemin habe ich vor einigen Tagen ein Gebäude entdeckt, das uns sofort aus der Realität gerissen und an die Cote d'Azur der 60erjahre versetzt hat. Und zwar befindet sich direkt am Löricker Freibad in Düsseldorf ein Ensemble des als Bäderpapst bekannt gewordenen wiener Architekten Friedrich Florian Grünberger. Auf einem rechteckigen Betonkubus mit Glasfronten liegt als Dachterrasse eine runde Scheibe, die von einem Turm gekrönt wird. Die Träger des Turms ziehen sich bis ins Erdgeschoß und verbinden so die beiden Elemente Rechteck und Kreis miteinander. Eigentlich wartet man nur darauf, daß sich die Scheibe von der Abschußrampe löst und mit einem leisen Surren über die grüne Landschaft und den Rhein entschwebt.

Grünberger baute 1962 bis 66 in der Nähe der Königsallee auch das Zentralbad Düsseldorf, das offensichtlich heute nicht mehr existiert. Das wundert mich natürlich nicht, hier werden ständig städtebaulich interessante Gebäude abgerissen und man macht ja nicht einmal vor der allseits beliebten Tausendfüßler-Hochstraße halt.

(Photo Zentralbad: www.nrw-architekturdatenbank.uni-dortmund.de)